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	<title>Meine Achtsamkeit</title>
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	<description>Kurse zu Achtsamkeit und Stressbewältigung in Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Jul 2024 13:26:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ginkgo und Achtsamkeit</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2024/07/30/ginkgo-und-achtsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 13:20:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arzneipflanzen aus Sicht der Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ginkgo bringt das Gehirn auf Trapp. Aber ist das sinnvoll?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2024/07/30/ginkgo-und-achtsamkeit/">Ginkgo und Achtsamkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist mein erster Beitrag aus der Reihe &#8222;Arzneipflanzen aus Sicht der Achtsamkeit&#8220;, denn wie ihr alle wisst, wenn ihr schon mal auf meiner Homepage unterwegs wart, bin ich nicht nur Achtsamkeitstrainerin sondern auch Apothekerin. Also habe ich mir gedacht, ich beleuchte die Anwendung einiger Arzneipflanzen mal aus Sicht der Achtsamkeit. Heute ist also als erstes der Ginkgo dran. &#8222;Ginkgo biloba&#8220;, so der lateinische Name des Ginkgo-Baums, der in der östlichen Medizin schon lange Anwendung findet.</p>
<p>Hier bei uns wird Ginkgo wegen seiner durchblutungssteigernden Wirkung im Gehirn eingesetzt, um das Gehirn möglichst lange fit und leistungsfähig zu halten vor Allem im Alter. Das klingt ja ganz toll, doch steht das nicht unserem Wunsch nach Achtsamkeit entgegen? Steht uns unser Gehirn und unser ständiges Denken nicht oft im Weg, wenn wir uns zur Meditation hinsetzen oder hinlegen? Ist es da sinnvoll, dieses Gehirn noch aktiver zu machen als es sowieso schon ist?</p>
<p>Die gute Nachricht ist: nein!</p>
<p>Denn: In der Meditation ist es nicht unsere Absicht, unsere Gedanken zu unterdrücken oder loswerden zu wollen. Wenn wir uns bewusst sind, dass diese Gedanken, die da ständig auftauchen, Phänomene unseres Geistes sind und nicht die Realität wiederspiegeln sondern nur unsere Interpretation derselben können wir sie ganz entspannt kommen und gehen lassen wie alles in der Meditation, ohne uns in ihnen zu verlieren. Meditation hat nämlich nichts zu tun mit einem abgestumpften Geist sondern mit einem klaren, wachen Geist, der alles wahrnimmt, was da so auftaucht und wieder verschwindet ohne sich darin zu verstricken. Im Gegenteil, &#8222;geistige Dumpfheit&#8220; ist eines der 6 Hemmnisse in der Meditation und sollte so gut als möglich vermieden werden.</p>
<p>Also, bringt euer Gehirn auf Trapp, egal ob mit Ginkgo oder Kreuzworträtseln oder was auch immer, denn ein wacher Geist bringt euch der Achtsamkeit in Stück näher.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Hätte hätte Fahrradkette</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2024/03/01/haette-haette-fahrradkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 14:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist das eigentlich ein typisch norddeutsches Sprichwort? Keine Ahnung, ich habe es jedenfalls erst kennengelernt, als ich in die Nähe von Hamburg gezogen bin. Dieser Ausdruck, so seltsam er auch klingt, auf jeden Fall viel mit Achtsamkeit zu tun. Es wird sich wohl niemandem jemals erschließen, was hätte hätte mit Fahrradkette zu tun haben soll. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2024/03/01/haette-haette-fahrradkette/">Hätte hätte Fahrradkette</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ist das eigentlich ein typisch norddeutsches Sprichwort? Keine Ahnung, ich habe es jedenfalls erst kennengelernt, als ich in die Nähe von Hamburg gezogen bin.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1030" height="686" src="https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-1030x686.jpg" alt="" class="wp-image-3295" srcset="https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-1030x686.jpg 1030w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-300x200.jpg 300w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-768x512.jpg 768w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-705x470.jpg 705w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p>Dieser Ausdruck, so seltsam er auch klingt, auf jeden Fall viel mit Achtsamkeit zu tun.</p>



<p>Es wird sich wohl niemandem jemals erschließen, was hätte hätte mit Fahrradkette zu tun haben soll. Wahrscheinlich ist es das einzige Wort, das sich auf &#8222;hätte&#8220; gereimt hat, als ein schlauer Mensch diesen Ausdruck erfunden hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Last der Vergangenheit ablegen</h2>



<p>Doch dieser Spruch ist so absolut schwachsinnig wie das, worauf er uns aufmerksam machen möchte:</p>



<p>Dass es völlig unsinnig ist, Dingen, die hätten sein können oder Dingen, von denen wir uns wünschen, sie wären passiert, irgendeine Bedeutung beizumessen geschweige denn ihnen nachzutrauern. Denn das &#8222;hätte&#8220; liegt in der Vergangenheit und eben diese Vergangenheit können wir nicht beeinflussen. Sich also auszumalen, was gewesen wäre, wenn dies oder jenes passiert wäre und wie viel besser unser Leben jetzt dann vielleicht aussehen könnte, macht einfach überhaupt keinen Sinn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit im Hier und Jetzt</h2>



<p>Unser Leben findet genau jetzt statt, in diesem Moment! Und so ist dieser Moment der einzige Zeitpunkt, an dem wir Einfluss nehmen können.</p>



<p>Also: die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen, ohne uns in Grübeleien darüber zu verlieren. Und die Zukunft? Auch unsere Zukunft können wir nur im gegenwärtigen Moment beeinflussen, denn sie wird im nächsten Moment Gegenwart sein. So schaffen wir mit Allem, was wir jetzt tun, unsere eigene Zukunft.</p>



<p>Sich nicht in Wunschträumen einer imaginären Zukunft verlieren, sondern hier und jetzt Entscheidungen treffen, die unsere Zukunft entstehen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der gegenwärtige Moment</h2>



<p>Klingt ja alles ganz logisch und einfach, aber so leicht ist das leider nicht. Wir Menschen neigen dazu, ständig über die Vergangenheit oder die Zukunft nachzudenken und dabei den Kontakt zum gegenwärtigen Moment zu verlieren. Wir sind selten mit unserm Geist dort, wo unser Körper ist, nämlich im Hier und Jetzt. Deshalb ist es so wichtig, in Kontakt mit unserm Körper zu kommen, denn unser Körper kennt nur einen Ort, nämlich hier und nur eine Zeit, nämlich jetzt!</p>



<p>Eine gute und stabile Verbindung zwischen Geist und Körper holt uns automatisch immer wieder ins Hier und Jetzt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körper und Geist verbinden</h2>



<p>Doch wie bringen wir unseren Geist und unsern Körper zusammen?</p>



<p>Indem wir uns mit unserem Atem verbinden! Klingt super einfach und ist es auch. Das ist jetzt mal ne gute Nachricht werdet ihr sagen, wo ich doch weiter oben geschrieben habe, dass es nicht leicht ist. Naja, die Sache selbst ist leicht. Wir nehmen Kontakt mit unserm Atem auf und schwupps sind wir im Hier und Jetzt. Das Problem an der Sache ist nur, dass wir diesen Zustand nicht lange aufrecht erhalten können, zumindest wenn wir keine Erfahrung mit Meditation haben.</p>



<p>So, da ist es nun das Zauberwort: Meditation</p>



<p>Denn die Meditation ist unser Weg zum Verbinden von Geist und Körper, den wir in der Achtsamkeitspraxis nutzen.</p>



<p>Meditation, dieses seltsame Pflänzchen, die manche für kompletten Schwachsinn halten, andere für ein Mittagsschläfchen und viele für die Erfüllung ihrer Träume und Hoffnungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meditation erlernen</h2>



<p>Doch Meditation ist nicht von alledem, sie ist nichts Anderes als &#8222;einfaches Sein&#8220;. Mehr dazu könnt ihr in meinen andern Blog-Beiträgen lesen, zum Beispiel in &#8222;Achtsamkeit und Gewahrsein&#8220;</p>



<p>Wenn ihr Achtsamkeitsmeditation in all ihren Formen erlernen möchtet, schaut euch doch mal mein Kursangebot an. Vielleicht wollt ihr euch ja darauf einlassen, Achtsamkeit zu erlernen und selbst zu erleben, was dabei mit euch passieren kann.</p>



<p>Doch ein bisschen Mut braucht ihr dafür schon. Denn Jon Kabbat-Zinn sagt: &#8222;Meditation ist nichts für Feiglinge&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was mein Achtsamkeits-Logo dir sagen möchte</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/15/leichtigkeit-achtsamkeitslogo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 13:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tod und Achtsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schmetterling und eine Blüte. Sieht ganz nett aus. Aber was möchte dir dieses Logo sagen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/15/leichtigkeit-achtsamkeitslogo/">Was mein Achtsamkeits-Logo dir sagen möchte</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gefällt dir mein Logo? Mir schon, sonst hätte ich es nicht so gestalten lassen. Als ich mich an die Entwicklung meines Logos gemacht habe, gab es da verschiedene Dinge zu beachten. Da sind erst mal die praktischen Überlegungen. Es sollte nur 2 Farben haben, damit der Druck auf Flyern und Postern nicht so teuer wird und es sollte jeder sofort erkennen, was es darstellt. Ok das ist die eine Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit in einem Logo ausdrücken?</h2>



<p>Aber was will ich mit meinem Logo eigentlich ausdrücken?</p>



<p>Die Kombination aus Blüte und Schmetterling fand ich von Anfang an faszinierend und genau diese Kombination wollte ich in meinem Logo umsetzen. Warum?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leben im gegenwärtigen Moment</h2>



<p>Der Schmetterling fliegt von Blüte zu Blüte, er lässt sich federleicht nieder und saugt Nektar. Sonst tu er so weit ich weiß nichts in seinem Leben. Er freut sich über jede neue Blüte, egal ob sie klein oder groß, schön oder unscheinbar ist. Ok, er hat einen harten Weg hinter sich, denn immerhin war er mal eine Raupe und in diesem Zustand vielen Gefahren ausgesetzt. Doch ich glaube, das ist ihm jetzt nicht mehr bewusst. </p>



<p>Er lebt im gegenwärtigen Moment und flattert voller Freude von Blüte zu Blüte. Zugegeben, ich habe keine Ahnung, ob ein Schmetterling sich freuen kann, aber das ist im Grunde genommen auch egal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Leben feiern</h2>



<p>Der Schmetterling hat ein sehr kurzes Leben von nur wenigen Wochen, doch er weiß es nicht. Er macht sich keine Gedanken über den Tod sondern feiert das Leben. Ok, für ihn ist das leichter als für uns. Er sieht keine Nachrichten über Krieg und Tod und muss nicht auf einer Beerdigung Abschied von geliebten Menschen nehmen.</p>



<p>Klar ist es da einfach für ihn, mit Leichtigkeit durchs Leben zu fliegen. Bei uns ist das was Anderes. Wir sind uns der Endlichkeit unseres Daseins auf meist schmerzhafte Weise bewusst.</p>



<p>Wie also können auch wir zu Schmetterlingen werden?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tod und Verlust achtsam begegnen</h2>



<p>Ihr habt es euch sicherlich schon gedacht, natürlich durch Achtsamkeit. Achtsamkeit hilft uns dabei, die tiefsitzende Angst vor Tod und Verlust wahrzunehmen, anzunehmen und schließlich loszulassen. Sie lässt uns mit mehr Leichtigkeit durchs Leben gehen.</p>



<p>Klingt zu schön, um wahr zu sein?</p>



<p>Klar, die Sache hat einen Haken. Achtsamkeit zu kultivieren ist harte Arbeit und erfordert Geduld und Disziplin. Doch es lohnt sich. Ein erster Schritt auf diesem Weg kann ein Achtsamkeitskurs sein.</p>



<p>Also: Lasst und leicht wie Schmetterlinge durchs Leben fliegen und uns auf jeder Blüte niederlassen, die uns begegnet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Meister, der übt</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/12/achtsamkeit-selbstwirksamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 17:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Meister in Achtsamkeit werden. Wäre das nicht toll? Vielleicht bist du bereits ein Meister? Lies mehr dazu in meinem Beitrag</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/12/achtsamkeit-selbstwirksamkeit/">Der Meister, der übt</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen&#8220;</p>
<cite>Sprichwort</cite></blockquote>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Meisterschaft in der Achtsamkeit</h2>



<p>Sicher kennst du das oben zitierte Sprichwort. Doch ist das wirklich so? Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen? In der buddhistischen Tradition gibt es da einen ganz anderen Ansatz, nämlich das Bild des Meisters, der übt.</p>



<p>&#8222;Ich bin ein Meister, der übt&#8220;, und zwar von Anfang an. Was soll denn das bitte heißen? Wenn ich mit etwas beginne, egal ob mit einer Ausbildung, einem Musikinstrument oder mit Achtsamkeit bin ich doch kein Meister. Ich kann doch noch gar nichts! Na ja, oder fast nichts auf jeden Fall, Ich muss doch noch unendlich viel lernen, damit ich vielleicht irgendwann ein Meister darin werde. Vielleicht gelingt es mir sogar niemals, ein Meister zu werden in dem, was ich gerade anfange zu üben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gefühl der Unzulänglichkeit</h2>



<p>Was vermittelt dieses Bild? Ich bin unzulänglich, so wie ich jetzt bin. Wenn ich ganz fleißig bin und ganz viel über, kann ich vielleicht irgendwann zu den Meistern in diesem Bereich gehören. Aber momentan bin ich ein Nichts, ein kleines Würstchen, das nichts kann und nichts wert ist. Ok, das ist etwas überspitzt formuliert. Aber es trifft den Kern der Sache ganz gut. </p>



<p>Wir werden meist von klein an dazu erzogen, uns unzulänglich und defizitär zu fühlen, Und zwar nicht unbedingt von unseren Eltern, sondern vor allem von Lehrern, Professoren und der Gesellschaft. Unsere Erziehung folgt einem &#8222;defizitorientierten Ansatz&#8220;. Soll heißen, es geht nicht darum, was wir gut können, sondern stets darum, was wir nicht können. Glaubst du nicht? Dann stell dir mal folgende Situation vor: du bist in der Schule und hast ein Diktat geschrieben. Du hast ein super Gefühl, und als du es zurück bekommst hast du tatsächlich alles richtig geschrieben, ist das nicht toll? Klar, ist es. Aber was steht unter deinem Diktat?</p>



<p>Da steht: &#8222;0 Fehler&#8220;!</p>



<p>Das bedeutet, selbst wenn du etwas perfekt gemacht hast, steht da noch das Wort &#8222;Fehler&#8220;. Da steht nicht, dass du hunderte von Wörtern richtig geschrieben hast, sondern das Wort &#8222;Fehler&#8220; ist in der Bewertung schon vorgegeben. Leider folgt unsere gesamte Erziehung diesem Muster, das sich in der Ausbildung oder an der Uni dann weiter fortsetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Du bist etwas wert</h2>



<p>Was hilft uns nun nun &#8222;Meister, der übt&#8220;?</p>



<p>Wenn du dich selbst als Meister siehst, der übt (und wohl bis an sein Lebensende üben wird, denn das tun wahre Meister), bekommst du als Person dadurch einen anderen Wert. Du bist nicht mehr das kleine, dumme Würstchen. Du bist jemand, der sich einer neuen Aufgabe mit voller Leidenschaft zuwendet. Du weißt zwar, dass du vieles noch nicht kannst oder nicht weißt, doch du wirst jeden Tag besser. Und genau deswegen bist du bereits ein Meister! Klingt das überheblich? Nein, denn echte Meister sind bescheiden und prahlen nicht mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf dem Pfad der Achtsamkeit</h2>



<p>Folge also auf deinem Weg zur Achtsamkeit dieser Vorstellung, dass du ein Meister bist, der übt. Dieses Bild kann dir dabei helfen, dich selbst in einem anderen Licht zu sehen. Freue dich jeden Tag über deine Fortschritte und wenn es mal gefühlt rückwärts geht, dann sieh dich nicht als Versager, sondern als das, was du bist: &#8222;Ein Meister, der übt&#8220;!</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeit-Jenseits von gut und schlecht</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/10/achtsamkeit-bewertung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 15:21:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewahrsein]]></category>
		<category><![CDATA[Rumi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Lieblingsgedicht des persischen Dichters und Mystikers Rumi ist ein schönes Beispiel für die Haltung der Achtsamkeit. Warum?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/10/achtsamkeit-bewertung/">Achtsamkeit-Jenseits von gut und schlecht</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mein Lieblingsgedicht zum Thema Achtsamkeit stammt von dem persischen Mystiker Rumi. Es lautet in etwa so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Jenseits von richtig und falsch liegt ein Feld </p>



<p>Dort warte ich auf dich</p>
<cite>(Rumi)</cite></blockquote>



<p>Es gibt viele verschiedene Übersetzungen. Mal heißt es &#8222;richtig und falsch&#8220;, mal heißt es &#8222;gut und schlecht&#8220;. In einigen Versionen heißt es nicht &#8222;Feld&#8220; sondern &#8222;Ort&#8220;. Statt &#8222;dort warte ich auf dich&#8220; heißt es auch &#8222;dort werden wir uns wiedersehen&#8220;. Doch wie auch immer die Übersetzung lautet, die Bedeutung ist tiefer, als es diese beiden kurzen Sätze vermuten lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit auf einem Feld?</h2>



<p>Jenseits von richtig und falsch, von gut und schlecht, von angenehm und unangenehm liegt also ein Feld. Aha, das ist ja interessant. Doch wieso liegt das Feld jenseits dieser Begriffe? Wieso wartet dieser Rumi dort auf mich? Und wie ist er dorthin gekommen? Weiß er etwas, das ich noch nicht weiß?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Denken in Schubladen</h3>



<p>Oh ja, und ob er das tut. Er hat verstanden, dass alle Bewertungen, die wir Menschen so gerne abgeben, unseren Geist stark einengen. Wir stecken alle Erlebnisse und Personen nur allzu gerne in Schubladen mit der Aufschrift &#8222;gut&#8220; oder &#8222;schlecht&#8220;, &#8222;falsch&#8220; oder &#8222;richtig&#8220;, &#8222;angenehm&#8220; oder &#8222;unangenehm&#8220;. Diese Schubladen haben wir im Laufe unseres Lebens, meist schon in unserer Kindheit, angelegt und wir beherrschen es perfekt, sie in Windeseile zu öffnen und alles, was uns begegnet, darin verschwinden zu lassen. Und ist etwas erst einmal in einer Schublade, kommt es da nicht mehr raus. So nehmen wir uns die Möglichkeit, Erlebnisse in einer offenen Geisteshaltung begutachten zu können. Wir werden zu Sklaven unserer Denk- und Verhaltensmuster, denn alles folgt dieser Regel, die wir tief verinnerlicht haben. Jedes Ding ist entweder gut oder schlecht, richtig oder falsch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gier und Hass</h3>



<p>Der nächste logische Schritt ist, dass wir die Dinge, die (in unserer Vorstellung) richtig und gut sind, haben möchten und die Dinge, die falsch und schlecht sind, nicht haben oder loswerden wollen. So entsteht der Kreislauf von Gier (haben wollen) und Hass (loswerden wollen), der laut den buddhistischen Lehren die Grundlage für alles Leid in der Welt bildet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Prinzip der Achtsamkeit</h2>



<p>In der Achtsamkeitspraxis lernen wir, das zu ändern. Wir lernen, unangenehmen und angenehmen Dingen in der gleichen freundlichen, nicht-wertenden Geisteshaltung zu begegnen. Wir üben uns darin, angenehme Dinge loszulassen und unangenehme Dinge anzunehmen und ihnen Raum zu geben.</p>



<p>Je öfter uns das gelingt, desto mehr sind wir in der Lage, die Schubladen in unserem Kopf geschlossen zulassen. Und besser noch, die Schubladen zu öffnen, um Dinge herauszuholen und neu einordnen zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Möglichkeiten durch Achtsamkeit</h3>



<p>So gelangen auch wir auf dieses Feld, das jenseits von richtig und falsch liegt. Diesem Feld der neuen, unbegrenzten Möglichkeiten. Rumi wartet dort auf uns, und das schon seit einigen Jahrhunderten. Er schreibt nicht, dass wir uns beeilen sollen und auch nicht, wie lange er dort warten wird. Er wartet einfach so lange, bis wir kommen. Denn auch das hat er erkannt: Denkmuster lassen sich nicht auf Knopfdruck ändern. Jeder Mensch geht seinen ganz individuellen Weg, der ihn zu diesem Feld führt. Doch Rumi ist optimistisch, dass wir es schaffen. Denn er sagt auch: &#8222;Dort werden wir uns wiedersehen&#8220;</p>



<p></p>



<p></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeitspraxis und &#8218;Gewahrsein&#8216;</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2022/08/05/achtsamkeit-gewahrsein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 07:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewahrsein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitsmeditation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meine-achtsamkeit.de/?p=3018</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist eigentlich dieses komische &#8222;Gewahrsein&#8220;? Oje, jetzt wage ich mich aber weit vor und habe gerade ein wenig Angst vor meinem eigenen Mut. Denn es ist schwierig bis unmöglich, diesen Zustand des Gewahrseins jemandem zu erklären, der ihn noch nicht selbst erlebt hat.  Ok, ich registriere, dass ich dabei ein etwas mulmiges Gefühl habe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2022/08/05/achtsamkeit-gewahrsein/">Achtsamkeitspraxis und &#8218;Gewahrsein&#8216;</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was ist eigentlich dieses komische &#8222;Gewahrsein&#8220;?</h2>



<p>Oje, jetzt wage ich mich aber weit vor und habe gerade ein wenig Angst vor meinem eigenen Mut. Denn es ist schwierig bis unmöglich, diesen Zustand des Gewahrseins jemandem zu erklären, der ihn noch nicht selbst erlebt hat. </p>



<p>Ok, ich registriere, dass ich dabei ein etwas mulmiges Gefühl habe und akzeptiere dieses Gefühl als Phänomen meines Geistes. Daneben bemerke ich noch ein anderes Gefühl: Neugier gepaart mit leichter Anspannung. Ich darf versuchen, dir zu erklären, was Gewahrsein ist und bin gespannt, ob und wie mir das gelingen wird. Also entscheide ich mich dafür, den Versuch zu unternehmen.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Gewahrsein im Buddhismus &#8211; bildliche Allegorien</h3>



<p>Beginnen wir mit ein paar bildlichen Vorstellungen, die im der buddhistischen Tradition verbreitet sind.&nbsp;</p>



<p>Es geht dabei um den Geist und seinen Charakter. Der Geist wird von Natur aus als ruhig, weit und klar angesehen. Alles, was in diesem Geist auftaucht, also zum Beispiel Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen, innere Bilder und so weiter sind Phänomene dieses Geistes.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>In der Meditation versucht nun also dieser Geist, seine eigenen Phänomene zu beobachten und ihr Entstehen und Vergehen, Kommen und Gehen wahrzunehmen. Und sie dabei als das zu sehen, was sie sind, nämlich eben Phänomene des Geistes, nicht mehr und nicht weniger.&nbsp;</p>



<p>Dazu möchte ich dir nun drei verschiedene bildliche Vorstellungen zeigen:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li>1. Der Geist ist der weite, wolkenlose Himmel, an dem die geistigen Phänomene wie kleine weiße Wolken vorbeiziehen. Die Wolken entstehen und vergehen, doch der Himmel selbst bleibt davon unberührt, er bleibt immer der gleiche Himmel. Je weiter und klarer dein Geist im Laufe der Meditation wird, desto kleiner werden die Wolken und desto klarer wird der Himmel. Es werden immer weniger Wolken, die den klaren Himmel verdecken.&nbsp;</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>2. Der Geist ist wie ein Glas Wasser, dass du aus einem schlammigen Fluss schöpfst. Am Anfang ist das Wasser voller Schmutz und Fremdkörper, die es trüb machen. Wenn du das Glas ganz ruhig stehen lässt, setzen sich mit der Zeit alle Verunreinigungen ab und übrig bleibt obenauf das klare, saubere Wasser. Dein Geist ist wie dieses klare Wasser, wenn du ihn in der Meditation ganz ruhig werden lässt und von allen Störungen befreist. Wenn du das Glas aber nur ein bisschen bewegst, wird das Wasser sofort wieder trüb. So wie dein Geist, wenn du in der Meditation stark abgelenkt wirst oder dauernd herumzappelst.&nbsp;</li><li>3. Der Geist ist wie ein tiefer, stiller Ozean. Die Wellen an seiner Oberfläche sind die Phänomene des Geistes. Sie sind manchmal&nbsp; extrem wild wie eine stürmische See und manchmal kräuselt sich die Oberfläche nur leicht. Doch die Wellen beeinflussen nicht die Natur der Ozeans. Unter der Oberfläche ist er immer ruhig, still und friedlich. Je weiter und klarer dein Geist in der Meditation wird, desto weiter nach unten sinkst du in diesem Ozean, bis du die Wellen an der Oberfläche nur noch als schwaches Echo wahrnehmen kannst.&nbsp;</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Gewahrsein in der Meditation</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Weite und Klarheit im Geist</h3>



<p>Irgendwann während der Meditation kommst du also (vielleicht) an den Punkt, an dem dein Geist diese Weite und Klarheit erreicht. Deine Gedanken und andere Phänomene des Geistes verlieren dann immer mehr an Bedeutung, du nimmst sie nur noch wie aus weiter Ferne und undeutlich wahr. Sie treten in den Hintergrund und machen Platz für die wahre, klare und ruhige Natur deines Geistes. In diesem Moment fühle ich persönlich eine unglaubliche Weite und einen absoluten Frieden. Ich bin gleichzeitig stark im Körper präsent und bin doch so viel mehr als mein Körper. Ich habe das Gefühl von purem Bewusstsein, wenn ich ins Gewahrsein falle. Ich bin leicht wie eine Feder und doch stark in der Erde verwurzelt. Es ist ein schwer zu beschreibendes, aber absolut wunderbares Gefühl.&nbsp;</p>



<p>Klingt ziemlich abgehoben? Ja, das tut es. Und tatsächlich fühlt es sich für mich ein bisschen nach &#8222;abheben&#8220; an.&nbsp;</p>



<p>Eins kann ich dir versichern: Wie immer es sich für dich anfühlt, du wirst es merken, wenn du ins Gewahrsein fällst.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Absichtslosigkeit und Gewahrsein</h3>



<p>Doch ich muss dich auch etwas enttäuschen: Dieser Zustand lässt sich nicht bewusst herbeiführen. Auch ich erlebe ihn bei weitem nicht in jeder Meditation. Vor allem dann nicht, wenn ich mit Vorfreude und Erwartung auf genau dieses Gewahrsein in die Meditation hineingehe. Das ist ja das &#8222;Gemeine&#8220; an der Meditation: sie ist absichtslos und wir erleben nur dann Erstaunliches, wenn wir nichts erwarten und nach nichts streben. Also wie immer: offen, neugierig und geduldig unseren Geist erforschen und einfach wahrnehmen, was passiert. Hier kommt übrigens wieder einmal das Prinzip des &#8222;Nichtanhaftens&#8220; zum tragen. Wenn du den Zustand des Gewahrseins, der beim letzten Mal soooo schön war, unbedingt wieder haben willst, wirst du ihn in der nächsten Meditation wohl nicht bekommen.&nbsp;</p>



<p>Allerdings kann dir regelmäßiges Meditieren mit einer guten Anleitung durchaus dabei helfen, am Gewahrsein zu &#8222;schnuppern&#8220;, denn mehr wird es anfangs nicht sein als dieses Schnuppern.&nbsp;</p>



<p>John Kabat-Zinn vergleicht das Gewahrsein mit einem scheuen Reh, das ganz vorsichtig sein Näschen am Waldrand aus dem Dickicht streckt. Du kannst es beobachten, wenn du geduldig und ruhig bist.&nbsp; Doch bei der kleinsten Störung verschwindet es sofort wieder im Gebüsch.&nbsp;</p>



<p>In meinen <a href="https://meine-achtsamkeit.de/home/">Kursen</a> zeige ich dir den Weg, um am Gewahrsein zu schnuppern.&nbsp;</p>



<p>Und nun zum Abschluss: Rate mal, welches Bild des Geistes mir am besten gefällt?&nbsp;</p>
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		<title>Die Affen rasen durch den Wald&#8230;</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2022/07/25/achtsamkeitsmeditation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 08:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitsmeditation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meine-achtsamkeit.de/?p=2936</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was hat eine rasende Affenhorde mit Achtsamkeit zu tun? Mehr als du denkst.&#160; Um das rauszufinden, setze dich einfach hin und fange an zu meditieren. Dann wirst du nach kurzer Zeit mit dieser Affenhorde Bekanntschaft machen. Deine Gedanken werden wie eine wild gewordene Affenhorde durch deinen Kopf rasen und dich innerhalb kurzer Zeit so stark [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was hat eine rasende Affenhorde mit Achtsamkeit zu tun?</h2>



<p>Mehr als du denkst.&nbsp;</p>



<p>Um das rauszufinden, setze dich einfach hin und fange an zu meditieren. Dann wirst du nach kurzer Zeit mit dieser Affenhorde Bekanntschaft machen. Deine Gedanken werden wie eine wild gewordene Affenhorde durch deinen Kopf rasen und dich innerhalb kurzer Zeit so stark ablenken, dass all deine Vorsätze, dich auf deinen Atem oder was auch immer zu fokussieren, dahinschmelzen wie Butter in der Sonne. Das hast du sicherlich schon erlebt, oder nicht?&nbsp;</p>



<p>Falls du gedacht haben solltest, das geht nur dir so, kann ich dich beruhigen. Dieses Phänomen ist völlig normal. Zwar passiert es nicht bei jeder Meditation gleich ausgeprägt, aber in irgendeiner Form taucht es fast immer auf.&nbsp;</p>



<p>Unser Gehirn denkt eben, denn das ist seine Aufgabe. Und warum sollte es damit aufhören, nur weil du beschlossen hast, dich mit deinem Hintern auf ein Meditationskissen zu setzen und die Augen zu schließen. Das kann es nicht verstehen und so macht es munter weiter mit dem Denken. Noch besser, da du sonst gerade nichts zu tun hast, kann es die Gedanken so richtig schön zum kreisen bringen und dich auf immer neue gedankliche Reisen schicken oder es lässt dich ungelöste Probleme wälzen oder was auch immer ihm sonst so einfällt.&nbsp;</p>



<p>Also das wars dann mit dem meditieren, dann hören wir am besten auf damit, wenn das immer so ist!&nbsp;</p>



<p>Und viele Menschen, die dieses &#8222;meditieren&#8220; mal ausprobieren möchten, machen genau das. Ich habe schon so oft zu hören bekommen: &#8222;Ich wollte auch mal meditieren, aber bei mir klappt das nicht. Ich kann das nicht. Ich muss immer an tausend Sachen denken und bekomme den Kopf einfach nicht leer. Da hab ich wieder aufgehört, das ist nichts für mich.&#8220;&nbsp;</p>



<p>Leider ist das einer der größten Irrtümer, denen man als Meditierender in die Falle gehen kann!&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahrnehmung und Achtsamkeitsmediation</h2>



<p>Denn der Sinn der Achtsamkeitsmeditation ist es nicht, den Kopf leer zu bekommen. Wir meditieren nicht, um in einen tranceartigen Zustand zu verfallen. Wir meditieren, um genau das wahrzunehmen, was sich gerade in unserem Geist und unserem Körper abspielt. Wir richten dabei unsere Aufmerksamkeit auf den Atem, weil der Atem immer da ist und er uns im Hier und Jetzt verankert. Und jedes Mal, wenn unsere Aufmerksamkeit vom Atem abdriftet, weil diese Affenhorde losrast, nutzen wir dies, um es zu bemerken und unsere Aufmerksamkeit zum Atem zurück zu bringen. Also ist jeder Moment des Zurückkommens ein Moment der Achtsamkeit , der uns dabei hilft, eben diese Achtsamkeit zu entwickeln. Das ist das Ziel der Meditation.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gewahrsein und Meditation</h3>



<p>Zugegeben, wir möchten unseren Geist auch ein bisschen erziehen. Wir möchten, dass er mit der Zeit immer länger beim Atem bleiben kann, damit er klar und ruhig werden kann. Denn ein einigermaßen ruhiger Geist ist die Voraussetzung für das, was wir &#8222;Gewahrsein&#8220; oder &#8222;offenes Gewahrsein&#8220; nennen ( lies hierzu meinen Artikel &#8222;Was ist eigentlich dieses komische Gewahrsein?&#8220;). Doch wir erreichen das, indem wir nicht krampfhaft versuchen, beim Atem zu bleiben, sondern indem wir immer wieder zurück kommen. Denn dieser krampfhafte Versuch wäre von vorne herein zum scheitern verurteilt.&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meditation mit Geduld und Zeit</h3>



<p>In der Achtsamkeitspraxis geben wir allen Dingen die Zeit, die sie brauchen, um sich zu entwickeln. Ohne Streben und ohne Verurteilung, dafür mit ganz viel Geduld.&nbsp; Und genau so verhält es sich mit der Achtsamkeitsmeditation. Auch in der Meditation gehen wir geduldig und mitfühlend mit uns um, wir schweifen tausendmal ab und kommen tausendmal wieder zurück, ohne uns zu verurteilen. Manchmal scheint es dabei so, als würden wir überhaupt keine Fortschritte machen. Doch das stimmt nicht. Der buddhistische Mönch Bhante Henepola Gunaratana schreibt in einem seiner Bücher, dass der Mensch, der aus der Meditation herauskommt, nie der gleiche ist, der in die Meditation hineingegangen ist. Jede einzelne Meditation verändert also etwas tief in uns, auch wenn wir es nicht gleich wahrnehmen können.&nbsp;</p>



<p>Also, auf in den Kampf! Mache das Bändigen der Affenhorde zu einer Lebensaufgabe! Du wirst sehen, es lohnt sich.&nbsp;</p>



<p>Denn wie John Kabat-Zinn in einem seiner Bücher schreibt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Mediation ist nichts für Feiglinge&#8220;&nbsp;</p><cite>John Kabbat-Zinn</cite></blockquote>



<p></p>
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