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	<title>Achtsamkeitspraxis Archive - Meine Achtsamkeit</title>
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	<description>Kurse zu Achtsamkeit und Stressbewältigung in Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Jul 2024 13:26:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ginkgo und Achtsamkeit</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2024/07/30/ginkgo-und-achtsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 13:20:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arzneipflanzen aus Sicht der Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ginkgo bringt das Gehirn auf Trapp. Aber ist das sinnvoll?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2024/07/30/ginkgo-und-achtsamkeit/">Ginkgo und Achtsamkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist mein erster Beitrag aus der Reihe &#8222;Arzneipflanzen aus Sicht der Achtsamkeit&#8220;, denn wie ihr alle wisst, wenn ihr schon mal auf meiner Homepage unterwegs wart, bin ich nicht nur Achtsamkeitstrainerin sondern auch Apothekerin. Also habe ich mir gedacht, ich beleuchte die Anwendung einiger Arzneipflanzen mal aus Sicht der Achtsamkeit. Heute ist also als erstes der Ginkgo dran. &#8222;Ginkgo biloba&#8220;, so der lateinische Name des Ginkgo-Baums, der in der östlichen Medizin schon lange Anwendung findet.</p>
<p>Hier bei uns wird Ginkgo wegen seiner durchblutungssteigernden Wirkung im Gehirn eingesetzt, um das Gehirn möglichst lange fit und leistungsfähig zu halten vor Allem im Alter. Das klingt ja ganz toll, doch steht das nicht unserem Wunsch nach Achtsamkeit entgegen? Steht uns unser Gehirn und unser ständiges Denken nicht oft im Weg, wenn wir uns zur Meditation hinsetzen oder hinlegen? Ist es da sinnvoll, dieses Gehirn noch aktiver zu machen als es sowieso schon ist?</p>
<p>Die gute Nachricht ist: nein!</p>
<p>Denn: In der Meditation ist es nicht unsere Absicht, unsere Gedanken zu unterdrücken oder loswerden zu wollen. Wenn wir uns bewusst sind, dass diese Gedanken, die da ständig auftauchen, Phänomene unseres Geistes sind und nicht die Realität wiederspiegeln sondern nur unsere Interpretation derselben können wir sie ganz entspannt kommen und gehen lassen wie alles in der Meditation, ohne uns in ihnen zu verlieren. Meditation hat nämlich nichts zu tun mit einem abgestumpften Geist sondern mit einem klaren, wachen Geist, der alles wahrnimmt, was da so auftaucht und wieder verschwindet ohne sich darin zu verstricken. Im Gegenteil, &#8222;geistige Dumpfheit&#8220; ist eines der 6 Hemmnisse in der Meditation und sollte so gut als möglich vermieden werden.</p>
<p>Also, bringt euer Gehirn auf Trapp, egal ob mit Ginkgo oder Kreuzworträtseln oder was auch immer, denn ein wacher Geist bringt euch der Achtsamkeit in Stück näher.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hätte hätte Fahrradkette</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2024/03/01/haette-haette-fahrradkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 14:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist das eigentlich ein typisch norddeutsches Sprichwort? Keine Ahnung, ich habe es jedenfalls erst kennengelernt, als ich in die Nähe von Hamburg gezogen bin. Dieser Ausdruck, so seltsam er auch klingt, auf jeden Fall viel mit Achtsamkeit zu tun. Es wird sich wohl niemandem jemals erschließen, was hätte hätte mit Fahrradkette zu tun haben soll. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2024/03/01/haette-haette-fahrradkette/">Hätte hätte Fahrradkette</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ist das eigentlich ein typisch norddeutsches Sprichwort? Keine Ahnung, ich habe es jedenfalls erst kennengelernt, als ich in die Nähe von Hamburg gezogen bin.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1030" height="686" src="https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-1030x686.jpg" alt="" class="wp-image-3295" srcset="https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-1030x686.jpg 1030w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-300x200.jpg 300w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-768x512.jpg 768w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44-705x470.jpg 705w, https://meine-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2024/03/Bild-44.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></figure>



<p>Dieser Ausdruck, so seltsam er auch klingt, auf jeden Fall viel mit Achtsamkeit zu tun.</p>



<p>Es wird sich wohl niemandem jemals erschließen, was hätte hätte mit Fahrradkette zu tun haben soll. Wahrscheinlich ist es das einzige Wort, das sich auf &#8222;hätte&#8220; gereimt hat, als ein schlauer Mensch diesen Ausdruck erfunden hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Last der Vergangenheit ablegen</h2>



<p>Doch dieser Spruch ist so absolut schwachsinnig wie das, worauf er uns aufmerksam machen möchte:</p>



<p>Dass es völlig unsinnig ist, Dingen, die hätten sein können oder Dingen, von denen wir uns wünschen, sie wären passiert, irgendeine Bedeutung beizumessen geschweige denn ihnen nachzutrauern. Denn das &#8222;hätte&#8220; liegt in der Vergangenheit und eben diese Vergangenheit können wir nicht beeinflussen. Sich also auszumalen, was gewesen wäre, wenn dies oder jenes passiert wäre und wie viel besser unser Leben jetzt dann vielleicht aussehen könnte, macht einfach überhaupt keinen Sinn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeit im Hier und Jetzt</h2>



<p>Unser Leben findet genau jetzt statt, in diesem Moment! Und so ist dieser Moment der einzige Zeitpunkt, an dem wir Einfluss nehmen können.</p>



<p>Also: die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen, ohne uns in Grübeleien darüber zu verlieren. Und die Zukunft? Auch unsere Zukunft können wir nur im gegenwärtigen Moment beeinflussen, denn sie wird im nächsten Moment Gegenwart sein. So schaffen wir mit Allem, was wir jetzt tun, unsere eigene Zukunft.</p>



<p>Sich nicht in Wunschträumen einer imaginären Zukunft verlieren, sondern hier und jetzt Entscheidungen treffen, die unsere Zukunft entstehen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der gegenwärtige Moment</h2>



<p>Klingt ja alles ganz logisch und einfach, aber so leicht ist das leider nicht. Wir Menschen neigen dazu, ständig über die Vergangenheit oder die Zukunft nachzudenken und dabei den Kontakt zum gegenwärtigen Moment zu verlieren. Wir sind selten mit unserm Geist dort, wo unser Körper ist, nämlich im Hier und Jetzt. Deshalb ist es so wichtig, in Kontakt mit unserm Körper zu kommen, denn unser Körper kennt nur einen Ort, nämlich hier und nur eine Zeit, nämlich jetzt!</p>



<p>Eine gute und stabile Verbindung zwischen Geist und Körper holt uns automatisch immer wieder ins Hier und Jetzt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körper und Geist verbinden</h2>



<p>Doch wie bringen wir unseren Geist und unsern Körper zusammen?</p>



<p>Indem wir uns mit unserem Atem verbinden! Klingt super einfach und ist es auch. Das ist jetzt mal ne gute Nachricht werdet ihr sagen, wo ich doch weiter oben geschrieben habe, dass es nicht leicht ist. Naja, die Sache selbst ist leicht. Wir nehmen Kontakt mit unserm Atem auf und schwupps sind wir im Hier und Jetzt. Das Problem an der Sache ist nur, dass wir diesen Zustand nicht lange aufrecht erhalten können, zumindest wenn wir keine Erfahrung mit Meditation haben.</p>



<p>So, da ist es nun das Zauberwort: Meditation</p>



<p>Denn die Meditation ist unser Weg zum Verbinden von Geist und Körper, den wir in der Achtsamkeitspraxis nutzen.</p>



<p>Meditation, dieses seltsame Pflänzchen, die manche für kompletten Schwachsinn halten, andere für ein Mittagsschläfchen und viele für die Erfüllung ihrer Träume und Hoffnungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meditation erlernen</h2>



<p>Doch Meditation ist nicht von alledem, sie ist nichts Anderes als &#8222;einfaches Sein&#8220;. Mehr dazu könnt ihr in meinen andern Blog-Beiträgen lesen, zum Beispiel in &#8222;Achtsamkeit und Gewahrsein&#8220;</p>



<p>Wenn ihr Achtsamkeitsmeditation in all ihren Formen erlernen möchtet, schaut euch doch mal mein Kursangebot an. Vielleicht wollt ihr euch ja darauf einlassen, Achtsamkeit zu erlernen und selbst zu erleben, was dabei mit euch passieren kann.</p>



<p>Doch ein bisschen Mut braucht ihr dafür schon. Denn Jon Kabbat-Zinn sagt: &#8222;Meditation ist nichts für Feiglinge&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2024/03/01/haette-haette-fahrradkette/">Hätte hätte Fahrradkette</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Meister, der übt</title>
		<link>https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/12/achtsamkeit-selbstwirksamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annette Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 17:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeitspraxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meine-achtsamkeit.de/?p=3243</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Meister in Achtsamkeit werden. Wäre das nicht toll? Vielleicht bist du bereits ein Meister? Lies mehr dazu in meinem Beitrag</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/12/achtsamkeit-selbstwirksamkeit/">Der Meister, der übt</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen&#8220;</p>
<cite>Sprichwort</cite></blockquote>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Meisterschaft in der Achtsamkeit</h2>



<p>Sicher kennst du das oben zitierte Sprichwort. Doch ist das wirklich so? Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen? In der buddhistischen Tradition gibt es da einen ganz anderen Ansatz, nämlich das Bild des Meisters, der übt.</p>



<p>&#8222;Ich bin ein Meister, der übt&#8220;, und zwar von Anfang an. Was soll denn das bitte heißen? Wenn ich mit etwas beginne, egal ob mit einer Ausbildung, einem Musikinstrument oder mit Achtsamkeit bin ich doch kein Meister. Ich kann doch noch gar nichts! Na ja, oder fast nichts auf jeden Fall, Ich muss doch noch unendlich viel lernen, damit ich vielleicht irgendwann ein Meister darin werde. Vielleicht gelingt es mir sogar niemals, ein Meister zu werden in dem, was ich gerade anfange zu üben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gefühl der Unzulänglichkeit</h2>



<p>Was vermittelt dieses Bild? Ich bin unzulänglich, so wie ich jetzt bin. Wenn ich ganz fleißig bin und ganz viel über, kann ich vielleicht irgendwann zu den Meistern in diesem Bereich gehören. Aber momentan bin ich ein Nichts, ein kleines Würstchen, das nichts kann und nichts wert ist. Ok, das ist etwas überspitzt formuliert. Aber es trifft den Kern der Sache ganz gut. </p>



<p>Wir werden meist von klein an dazu erzogen, uns unzulänglich und defizitär zu fühlen, Und zwar nicht unbedingt von unseren Eltern, sondern vor allem von Lehrern, Professoren und der Gesellschaft. Unsere Erziehung folgt einem &#8222;defizitorientierten Ansatz&#8220;. Soll heißen, es geht nicht darum, was wir gut können, sondern stets darum, was wir nicht können. Glaubst du nicht? Dann stell dir mal folgende Situation vor: du bist in der Schule und hast ein Diktat geschrieben. Du hast ein super Gefühl, und als du es zurück bekommst hast du tatsächlich alles richtig geschrieben, ist das nicht toll? Klar, ist es. Aber was steht unter deinem Diktat?</p>



<p>Da steht: &#8222;0 Fehler&#8220;!</p>



<p>Das bedeutet, selbst wenn du etwas perfekt gemacht hast, steht da noch das Wort &#8222;Fehler&#8220;. Da steht nicht, dass du hunderte von Wörtern richtig geschrieben hast, sondern das Wort &#8222;Fehler&#8220; ist in der Bewertung schon vorgegeben. Leider folgt unsere gesamte Erziehung diesem Muster, das sich in der Ausbildung oder an der Uni dann weiter fortsetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Du bist etwas wert</h2>



<p>Was hilft uns nun nun &#8222;Meister, der übt&#8220;?</p>



<p>Wenn du dich selbst als Meister siehst, der übt (und wohl bis an sein Lebensende üben wird, denn das tun wahre Meister), bekommst du als Person dadurch einen anderen Wert. Du bist nicht mehr das kleine, dumme Würstchen. Du bist jemand, der sich einer neuen Aufgabe mit voller Leidenschaft zuwendet. Du weißt zwar, dass du vieles noch nicht kannst oder nicht weißt, doch du wirst jeden Tag besser. Und genau deswegen bist du bereits ein Meister! Klingt das überheblich? Nein, denn echte Meister sind bescheiden und prahlen nicht mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf dem Pfad der Achtsamkeit</h2>



<p>Folge also auf deinem Weg zur Achtsamkeit dieser Vorstellung, dass du ein Meister bist, der übt. Dieses Bild kann dir dabei helfen, dich selbst in einem anderen Licht zu sehen. Freue dich jeden Tag über deine Fortschritte und wenn es mal gefühlt rückwärts geht, dann sieh dich nicht als Versager, sondern als das, was du bist: &#8222;Ein Meister, der übt&#8220;!</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meine-achtsamkeit.de/2022/11/12/achtsamkeit-selbstwirksamkeit/">Der Meister, der übt</a> erschien zuerst auf <a href="https://meine-achtsamkeit.de">Meine Achtsamkeit</a>.</p>
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